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Hauptlehrgang Familien- und Systemtherapie

 

Ziele

 

Im Hauptlehrgang werden Kenntnisse und Befähigungen vermittelt

  • zur Schaffung eines Rahmens zur diagnostischen, situativen und beziehungsmäßigen Abklärung
  • zur Kontaktbildung bezüglich begrenzter erreichbarer Ziele und zu deren Erlangung
  • zur (Wieder)-Öffnung und Erweiterung der vorhandenen Fähigkeiten und des Wachstums- und Konfliktlösungs-Potentials des Systems
  • zu systemischen Modellen und Weiterentwicklungen

Umfang

  • 4 Fachseminare á 5 Tagen / 59 UE
  • 1 Fachseminar á 4 Tagen / 47 UE              =24 Tage / 283 UE
  • Supervisionen mit Supervisor mindestens =11 Tage / 120 UE
  • plus Supervision in den Fachseminaren    =30 UE
  • Peergruppen-Supervision mindestens       =16 Tage / ca. 130 UE
  • berufsbegleitende Arbeiten mit Familien oder Paaren o. a. Systemen, mindestens 200 UE
  • Literaturstudium mindestens 100 UE
  • weitere Eigentherapie und zusätzliche Weiterbildung in anderen therapeutischen Verfahren wird je nach Eingangsqualifikation bzw. Eignungsnachweis nach Bedarf vereinbart.

Teilnahmevoraussetzungen für den Hauptlehrgang

 

Abgeschlossene Berufsausbildung im medizinischen, sozialen, psychologischen und pädagogischen Bereich.

  • 2 Jahre Berufspraxis - möglichst in der Arbeit mit Familien, in Beratung oder Theorie
  • Angaben über bisherige Selbsterfahrung und Eigentherapie.
  • Vorbildung und Erfahrung in einer Methode der Einzel- und/oder Gruppentherapie, z. B. Gestalttherapie, Transaktionsanalyse.
  • Gesprächspsychotherapie, Psychoanalyse, Psychodrama.
  • Verhaltenstherapie
  • Möglichkeiten zur praktischen Arbeit mit Paaren, Familien und/oder anderen Systemen am Arbeitsplatz.
  • Teilnahme an den Modulen Grundlagen und Selbsterfahrung

Der Fortbildungsvertrag kann frühestens nach Besuch des Seminars Grundlagen der Kommunikations-
und Familientherapie nach v. Satir abgeschlossen werden. Interessenten fordern die Bewerbungsunterlagen
an und überweisen die Bearbeitungsgebühr mit der Bewerbung.

 

Inhalte des Hauptlehrgangs

zeitlicher Umfang ca. 2 - 2 1/2 Tage

  1. Fachseminare
    • Das Erstinterview 5 Tage / 54 UE
    • Rahmen und Aufbau des Erstinterviews, Diagnose, Behandlungsplan, Kontakt, therapeutische Sicherung und Abschluß.
    • Der therapeutische Prozeß 5 Tage / 59 UE
    • Der Prozeß des Gleichgewichts und der Veränderung Interventionsaufbau zur Erkennung, Veränderung und Sicherung, systemische
    • Intervetionsmöglichkeiten, Verlaufsführung und Kontrolle, Überprüfung des therapeutischen Systems, Entwicklungsorientierung
    • Die Gesamtbehandlung 5 Tage / 59 UE
    • Planung und Phasen der Gesamtbehandlung, weitere Methoden therapeutischen Vorgehens, Umgang mit Teil- und Subsystemen sowie mit größeren Systemen, der Therapeut als Instrument, Koevolution, Abschluß der Behandlung, Vorbereitung des Fortgangs und Nachkontrolle.
    • Die Familie mit Therapeut als System 5 Tage / 59 UE
    • Erweiterte Diagnostik und systemtherapeutische Zugangsweisen für Familien mit langandauernder oder spezieller Symptomatik. Besondere Konstellation. Mehrgenerationsperspektive.
    • Systemische Therapiemodelle / Weiterentwicklungen 4 Tage / 47 UE
    • Krisenintervention. Therapeutisch induzierte Kriese. Andere Modelle und Vergleiche
  2. Supervision
    • Die Supervision mit Supervisor beträgt mindestens 11 Supervisionstage
      mit 120 UE innerhalb des Grundlehrgang. Weitere 30 UE Supervision werden innerhalb der
      Fachseminare absolviert. Jeder Teilnehmer dokumentiert mindestens
      4 abgeschlossenen Therapeutische Prozesse a 10 Sitzungen,
      führt eine Life-Familiensitzung unter Supervision durch und bearbeitet zwei Exzerpte
      (Tonband- oder Videoabschrift).
  3. Peergruppensupervision
    • Die Intervision der Lehrgangsteilnehmer findet in Peergruppen statt.
      Ziel der Peergruppenintervision ist die Erarbeitung der und die Auseinandersetzung
      mit den Inhalten der Fortbildung. Das selbständige Einüben im Rollenspiel,
      Reflektieren der familientherapeutischen Vorgehensweisen und Fälle der Teilnehmer/innen,
      sowie die Erarbeitung der einschlägigen Literatur.
      Die Treffen der Peergruppe erfolgen eigenverantwortlich und nach Bedarf.
      Sie umfassen mindestens das Äquivalent von 16 Peergruppen-Supervisionstagen
      á 8 Zeitstunden, sind zu protokollieren, im Studienbuch und im Nachweisblatt
      über die Stundenzahl nach Inhalten aufgeschlüsselt einzutragen.
  4. Literaturstudium
    • Mindestens 100 UE
  5. Begleitende Eigentherapie
    • Der Einfluss der Therapeutenpersönlichkeit und die Art der therapeutischen
      Beziehung sind wesentliche Faktoren im Behandlungsprozeß.
      Sie sind im therapeutischen System ständig zu reflektieren. Daraus ergibt
      sich eine erhöhte Eigenverantwortung bzgl. (der Kontrolle der) Selbstwahrnehmung,
      der Erweiterung der persönlichen Grenzen und der Eigentherapie.
      Den therapeutischen Eigenprozeß betreffende Empfehlungen oder Auflagen
      geschehen in gegenseitiger Absprache mit TeilnehmerInnen und werden schriftlich vereinbart.

Studiennachweis

 

Innerhalb der Fortbildung führen TeilnehmerInnen ein Studienbuch.Sie registrieren und
dokumentieren ihre durchgeführte familien- und systemtherapeutische Arbeit mit Familien, Paaren u.a.
Systemen während ihrer Fortbildungszeit, sowie das Studium von Theorie und Literatur.

 

Abschluss

 

Die Teilnahme am Grundlehrgang in Familien- und Systemtherapie wird mit einer Abschlußarbeit mit
Gesamtauswertung über einen abgeschlossenen Fall, zwei Fallgutachten und einem Colloquium beendet
und mit einem ZERTIFIKAT MIT INHALTSANGABE über Grundlagen- und Hauptlehrgang bescheinigt.

Zur Dachverbandsanerkennung als FamilientherapeutIn DGSF wird nach Abschluß ein Antrag über die
Deutsche Gesellschaft für systemische Therapie und Familientherapie nach den geltenden Bestimmungen gestellt.

 

 

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